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Wissenschaft
TU Dresden: Rektor mahnt bessere Finanzierung der Hochschule an
Dresden. Hans Müller-Steinhagen, der Rektor der TU Dresden, hat am Freitag eine bessere finanzielle Ausstattung seiner Hochschule gefordert. So habe sich der TU-Senat im Zuge der Diskussion um drohende Stellenkürzungen noch einmal mit den Uni-Finanzen beschäftigt. „Der Senat wendet sich entschieden gegen jegliche Maßnahmen zum Stellenabbau. Bereits ohne den vorgesehenen Stellenabbau besteht derzeit eine dramatische Unterfinanzierung, die sich auf ca. 50 Millionen Euro pro Jahr beziffern lässt", heißt es da.
Im Schnitt erhalten Hochschulen pro Student und Jahr rund 8600 Euro an Zuwendungen. „In Sachsen sind es etwa 2000 Euro weniger", sagte Müller-Steinhagen. In den vergangenen Jahren seien die Mittel stetig gekürzt worden. „Gehen die Kürzungen weiter, sind Forschung und Qualität der Lehre gefährdet", erklärte Steinhagen. Bereits jetzt müssten Mitarbeiter von außeruniversitären Forschungseinrichtungen einspringen, um Lehrveranstaltungen abzudecken. Manche Mitarbeiter der TU würden sogar freiwillig und unbezahlt die Lehre unterstützen. Zudem laufen derzeit Verhandlungen mit allen Fakultäten über Stellenstreichungen und die Einstellung von Studiengängen. Im Frühjahr sollen erste konkrete Pläne bekanntgegeben werden.
Der Rektor Steinhagen stellte jedoch klar, dass die TU trotz leerer Kassen weiter Top-Leistungen abliefern wolle: „Trotz dieser Unterfinanzierung ist die TU Dresden in der Endrunde der Exzellenzinitiative. Die TU Dresden ist eine der effizientesten Universitäten in Deutschland", so Müller-Steinhagen. „Trotz knapper werdender finanzieller Ressourcen in den vergangenen Jahren ist es gelungen, uns in allen wesentlichen Kriterien im internationalen Vergleich sehr gut zu positionieren. Das unterstreicht deutlich die Effizienz und das Engagement aller Universitätsangehörigen."
Er erwartet keine negativen Auswirkungen für Dresdens Bewerbung als „Elite-Uni". Die Zahlen seien dem Wissenschaftsrat bekannt. „Dennoch sind wir hervorragend aufgestellt." Als einzige Universität in den neuen Ländern geht die TU ins Rennen um die begehrte Auszeichnung. Die Entscheidung fällt in diesem Sommer.
Daher gebe es trotz des wieder steigenden Interesses am Studium - allein die TU hat im Herbst mit rund 9000 Erstsemestlern einen neuen Rekord verzeichnet - keine konkreten Planungen, künftig weniger Studierende aufzunehmen oder zusätzliche Beschränkungen in Form eines Numerus clausus einzuführen.
Sachsen will voraussichtlich bis 2020 mehr als 1000 Stellen an den Hochschulen kürzen - das Gros davon ab dem Jahr 2016. Dagegen gibt es immer wieder Proteste.
Im Schnitt erhalten Hochschulen pro Student und Jahr rund 8600 Euro an Zuwendungen. „In Sachsen sind es etwa 2000 Euro weniger", sagte Müller-Steinhagen. In den vergangenen Jahren seien die Mittel stetig gekürzt worden. „Gehen die Kürzungen weiter, sind Forschung und Qualität der Lehre gefährdet", erklärte Steinhagen. Bereits jetzt müssten Mitarbeiter von außeruniversitären Forschungseinrichtungen einspringen, um Lehrveranstaltungen abzudecken. Manche Mitarbeiter der TU würden sogar freiwillig und unbezahlt die Lehre unterstützen. Zudem laufen derzeit Verhandlungen mit allen Fakultäten über Stellenstreichungen und die Einstellung von Studiengängen. Im Frühjahr sollen erste konkrete Pläne bekanntgegeben werden.
Der Rektor Steinhagen stellte jedoch klar, dass die TU trotz leerer Kassen weiter Top-Leistungen abliefern wolle: „Trotz dieser Unterfinanzierung ist die TU Dresden in der Endrunde der Exzellenzinitiative. Die TU Dresden ist eine der effizientesten Universitäten in Deutschland", so Müller-Steinhagen. „Trotz knapper werdender finanzieller Ressourcen in den vergangenen Jahren ist es gelungen, uns in allen wesentlichen Kriterien im internationalen Vergleich sehr gut zu positionieren. Das unterstreicht deutlich die Effizienz und das Engagement aller Universitätsangehörigen."
Er erwartet keine negativen Auswirkungen für Dresdens Bewerbung als „Elite-Uni". Die Zahlen seien dem Wissenschaftsrat bekannt. „Dennoch sind wir hervorragend aufgestellt." Als einzige Universität in den neuen Ländern geht die TU ins Rennen um die begehrte Auszeichnung. Die Entscheidung fällt in diesem Sommer.
Daher gebe es trotz des wieder steigenden Interesses am Studium - allein die TU hat im Herbst mit rund 9000 Erstsemestlern einen neuen Rekord verzeichnet - keine konkreten Planungen, künftig weniger Studierende aufzunehmen oder zusätzliche Beschränkungen in Form eines Numerus clausus einzuführen.
Sachsen will voraussichtlich bis 2020 mehr als 1000 Stellen an den Hochschulen kürzen - das Gros davon ab dem Jahr 2016. Dagegen gibt es immer wieder Proteste.
© DNN-Online, 27.01.2012, 12:45 Uhr
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