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"Wissen ist Nacht" - Die lange Nacht der Wissenschaft findet am 6. Juli in Dresden statt

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  • An 122 verschiedenen Orten in Dresden präsentieren mehr als 100 Veranstalter ein anspruchsvolles Programm.
    Foto: Volkmar Heinz
    An 122 verschiedenen Orten in Dresden präsentieren mehr als 100 Veranstalter ein anspruchsvolles Programm.
Dresden. Die Nacht ist ja bekanntlich nicht allein zum Schlafen da - und am 6. Juli können die Dresdner wieder einmal die Nacht zum Tag machen und hinter sonst eher verschlossene "Forschungs-Türen" schauen. Unter dem Motto "Wissen ist Nacht" findet die 10. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaft statt. In der Zeit von 18 bis 1 Uhr öffnen vier Dresdner Hochschulen sowie 38 andere Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive für die Öffentlichkeit.

An 122 verschiedenen Orten in Dresden präsentieren mehr als 100 Veranstalter ein anspruchsvolles Programm mit fast 600 Experimentalshows, Führungen, Ausstellungen, Vorträgen, Filmen und Musik. So kann man im Grünen Forum Pillnitz erfahren, wie Gemüsebauern mit Wespen und Wanzen zu schmackhaften Tomaten kommen oder im Institut für Textilmaschinen der TU Dresden, wie aus Glas- und Kohlefäden stabile Gelege zur Betonverstärkung werden. Mehr als 120 Veranstaltungen - von einer Spurensuche über einen Mikroorganismenzoo bis zum Teddykrankenhaus - werden speziell Schülern und Kinder im Vorschulalter angeboten, die wissenschaftsorientierten Kleinen dürfen da sicher etwas länger aufbleiben.



Erstmals führt eine Wissensroute in den Dresdner Norden. An vier Stationen zwischen Hellerau, Klotzsche und Wilschdorf laden zehn namhafte Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu Veranstaltungen ein. So haben sich in Klotzsche vier Fraunhofer-Institute (IPMS, COMEDD, IZFP, CNT) mit den Industriepartnern X-FAB, VON ARDENNE Anlagentechnik und GLOBALFOUNDRIES zum Campus MikroNanoNord zusammengefunden. "Unser verlässliches Netzwerk mit den Dresdner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen lässt uns diese attraktive Veranstaltung ausrichten", erklärte der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bei der Vorstellung des Programms. "Der Campus MikroNanoNord steht beispielhaft für die produktive Verbindung zwischen Stadt, Wissenschaft und Wirtschaft."

Die Lange Nacht der Wissenschaften 2012 steht ganz im Zeichen der Jubiläen: Zehn Jahre alt wird die Wissenschaftsnacht in Dresden und 20 Jahre die Hochschule für Technik und Wirtschaft. Die Leibniz- und Fraunhofer Institute in Dresden und der Forschungsstandort Rossendorf feiern ebenfalls ihr 20-jähriges Bestehen. Das Institut für Holztechnologie Dresden wird 60 Jahre, während Forschung und Lehre für Gartenbau in Pillnitz sogar auf 90 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, ebenso die Nutzung der vier Busshuttle-Linien, die die Veranstaltungsorte verbinden.

© DNN-Online, 29.06.2012, 19:18 Uhr
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