Kommunalpolitik
Rainbow Flash: Demonstranten in Dresden setzen buntes Zeichen gegen Homophobie
Dresden. In über 70 Ländern beteiligten sich am Donnerstag Menschen am sogenannten Rainbow Flash. Dabei ließen Bürger von Murmansk bis Peking, von Novosibirsk bis New York und auch in Dresden, Leipzig und Chemnitz Luftballons mit Botschaften in den Himmel steigen. Die kleinen Nachrichten nehmen gegen Homophobie Stellung, teilten Mitarbeiter des Landesverbands Sachsen und des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD), als Koordinatoren in Sachsen mit.
In Dresden gingen die an Ballons gebundenen Botschaften am Abend auf dem Theaterplatz auf Reisen. Partner der Aktion sind unter anderem die lokalen Veranstalter des Christopher-Street-Day (CSD), der Gerede e.V. Dresden, Vertreter der Stadt und verschiedener Parteien. In Sachsen werden die Schwusos der SPD, Vertreter der Linken, der Grünen, der FDP und der Piratenpartei an der Aktion teilnehmen.
„Ausgrenzungen und Beleidigungen von Lesben und Schwulen sind selbst in der Mitte der Gesellschaft und in konservativen kreisen der sächsischen Politik verbreitet“, erklärte die Grünen-Landesvorsitzende Claudia Maicher im Vorfeld. Sie verwies dabei auf die homosexuellenfeindlichen Äußerungen von CDU-Kommunalpolitikern in den vergangenen Wochen. Neben der gesellschaftlichen Akzeptanz bemängelte sie die rechtliche Gleichstellung in Sachsen. „In vielen Kommunen müssen für eingetragene Lebensgemeinschaften immer noch mehr Gezahlt werden als für Eheschließungen“, so Maicher.
Mit dem Rainbowflash wird auch die CSD-Saison in Sachsen eingeleitet, so der LSVD. Die CSD-Woche in Dresden beginnt am 26. Mai, die große Parade ist für den 2. Juni geplant. Im Vorfeld hatte der Nachwuchsverband der SPD moniert, dass das Dresdner Rathaus zum wiederholten Male nicht die Regenbogenflagge als politisches Signal für Akzeptanz hisst.
In Dresden gingen die an Ballons gebundenen Botschaften am Abend auf dem Theaterplatz auf Reisen. Partner der Aktion sind unter anderem die lokalen Veranstalter des Christopher-Street-Day (CSD), der Gerede e.V. Dresden, Vertreter der Stadt und verschiedener Parteien. In Sachsen werden die Schwusos der SPD, Vertreter der Linken, der Grünen, der FDP und der Piratenpartei an der Aktion teilnehmen.
„Ausgrenzungen und Beleidigungen von Lesben und Schwulen sind selbst in der Mitte der Gesellschaft und in konservativen kreisen der sächsischen Politik verbreitet“, erklärte die Grünen-Landesvorsitzende Claudia Maicher im Vorfeld. Sie verwies dabei auf die homosexuellenfeindlichen Äußerungen von CDU-Kommunalpolitikern in den vergangenen Wochen. Neben der gesellschaftlichen Akzeptanz bemängelte sie die rechtliche Gleichstellung in Sachsen. „In vielen Kommunen müssen für eingetragene Lebensgemeinschaften immer noch mehr Gezahlt werden als für Eheschließungen“, so Maicher.
Mit dem Rainbowflash wird auch die CSD-Saison in Sachsen eingeleitet, so der LSVD. Die CSD-Woche in Dresden beginnt am 26. Mai, die große Parade ist für den 2. Juni geplant. Im Vorfeld hatte der Nachwuchsverband der SPD moniert, dass das Dresdner Rathaus zum wiederholten Male nicht die Regenbogenflagge als politisches Signal für Akzeptanz hisst.
© DNN-Online, 17.05.2012, 19:32 Uhr
Social Bookmarks:
Oops die Fehlerbox
Ihre Meinung ist uns wichtig
Sollten Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung für uns haben, sind wir dankbar für alle Hinweise. Schicken Sie uns eine E-Mail an:
desk@dnn-online.de






