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Bremer OLT-Express übernimmt Flugstrecke Dresden-Zürich

Stephan Lohse

  • Mit dieser Saab 2000 bietet OLT-Express ab Februar Flüge von Dresden nach Zürich an.
    Foto: PR
    Mit dieser Saab 2000 bietet OLT-Express ab Februar Flüge von Dresden nach Zürich an.
Dresden. Der Flughafen Dresden bekommt ab Februar die Flugverbindung nach Zürich zurück. Wie am Freitag bekannt wurde, übernimmt die Ostfriesische Lufttransport GmbH (OLT-Express) mit Sitz in Bremen die Strecke zum 1. Februar. Der bisherige Anbieter der Verbindung, Cirrus Airlines, hatte am 23. Januar einen Insolvenzantrag gestellt und seine Maschinen aus Dresden abgezogen.

„Es war nicht einfach", sagte OLT-Express-Sprecher Torsten Eickhoff am Freitag gegenüber DNN-Online. „Wir haben da noch einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Verbindung anbieten zu können." Dresden sei für OLT-Express ein „interessanter Markt", so dass man sich entschieden habe, einige Kapazitäten umzudisponieren.

Montag bis Freitag hebt um 6.35 Uhr und um 10.55 Uhr in Dresden eine Maschine gen Zürich ab. Ein weiteres Flugzeug startet von Montag bis Freitag sowie am Sonntag ab 18.15 Uhr in die Schweizer Bankenmetropole. Das Besondere sei, dass OLT-Express ein Abkommen mit der Swiss Air hat und für die Gesellschaft als „Code-Share-Partner" fliegt. Die Dresdner Reisenden haben damit Anschluss an das weltweite Streckennetz der Schweizer Fluggesellschaft mit Zürich als Drehkreuz.

In Gegenrichtung starten die Flugzeuge von Montag bis Freitag um 9.10 Uhr, 13.30 Uhr und 20.20 Uhr. Sonntags fliegt OLT-Express ab 20.15 Uhr von Zürich nach Dresden. Die Flugzeit beträgt jeweils 80 Minuten, als Flugzeug soll eine Saab 2000 mit einer Kapazität von 50 Sitzplätzen zum Einsatz kommen. Gebucht werden kann ab sofort. Als Eröffnungsangebot gibt es Hin- und Rückflug für 199 Euro pro Person. Für diejenigen, die schon bei Cirrus gebucht hatten, soll es spezielle Angebote geben.

Der Dresdner Flughafen sucht allerdings weiter nach Alternativen für die wegfallenden Flüge nach Wien und Hamburg. „Wir sind bemüht, andere Fluggesellschaften anzusprechen. Allerdings geht das nicht so schnell", hatte Flughafen-Sprecherin Petra Siebert am Montag mitgeteilt. Denn im Normalfall sind die Kapazitäten der Airlines weit im Voraus verplant, so dass kurzfristig kaum Änderungen und neue Strecken realisierbar sind.

© DNN-Online, 27.01.2012, 12:53 Uhr
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