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Lehrergewerkschaften rufen am 3. März zu Warnstreiks in Dresden Leipzig und Chemnitz auf
Leipzig/Radebeul. Arbeitskampf an Sachsens Schulen: Die Lehrergewerkschaften GEW und Sächsischer Lehrerverband (SLV) haben für den 3. März in Dresden, Leipzig und Chemnitz zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen. Damit solle die dritte Verhandlungsrunde für die Angestellten der Länder am 9. März in Potsdam vorbereitet werden, teilten die Gewerkschaften am Samstag in Leipzig und Radebeul bei Dresden mit. Der Ausstand soll am Morgen mit rund einstündigen Kundgebungen beginnen.
Die Gewerkschaften fordern unter anderem beim Einkommen ein Plus von 50 Euro sowie eine lineare Erhöhung um drei Prozent. Sie werfen den Arbeitgebern vor, in den zwei Verhandlungsrunden bisher kein Angebot vorgelegt zu haben.
„Die Kollegen sind zunehmend verärgert“, erklärte GEW-Landeschefin Sabine Gerold. Die Länder hätten sich bisher nicht bewegt. Sie hielt Sachsen Finanzminister Georg Unland (CDU) vor, sich bei den Verhandlungen bisher nicht für die sächsischen Lehrer eingesetzt zu haben. „Er wirft uns Maßlosigkeit vor.“ Der Freistaat habe sich gegen den Beamtenstatus für Lehrer entschieden, sei aber empört, wenn seine rund 30 000 Lehrkräfte ihre tariflichen Rechte wahrnähmen.
Der SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt sprach laut einer Mitteilung von einer „Geringschätzung der zuverlässigen Leistung des öffentlichen Dienstes“. „Die Arbeitskampfmaßnahmen müssen noch vor der nächsten Verhandlungsrunde stattfinden, damit Bewegung in die Tarifauseinandersetzung kommt.“
Bei den Verhandlungen sitzen sich die DGB-Gewerkschaften Verdi, GEW und GdP sowie die Tarifunion des Beamtenbundes der Tarifgemeinschaft der deutschen Länder (TdL) gegenüber. Am vergangenen Freitag war die zweiten Verhandlungsrunde für die 600 000 Angestellten der Länder in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen. Daraufhin hatten unter anderem die Lehrergewerkschaften GEW und Sächsischer Lehrerverband sowie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Warnstreiks angekündigt.
Die Gewerkschaften fordern unter anderem beim Einkommen ein Plus von 50 Euro sowie eine lineare Erhöhung um drei Prozent. Sie werfen den Arbeitgebern vor, in den zwei Verhandlungsrunden bisher kein Angebot vorgelegt zu haben.
„Die Kollegen sind zunehmend verärgert“, erklärte GEW-Landeschefin Sabine Gerold. Die Länder hätten sich bisher nicht bewegt. Sie hielt Sachsen Finanzminister Georg Unland (CDU) vor, sich bei den Verhandlungen bisher nicht für die sächsischen Lehrer eingesetzt zu haben. „Er wirft uns Maßlosigkeit vor.“ Der Freistaat habe sich gegen den Beamtenstatus für Lehrer entschieden, sei aber empört, wenn seine rund 30 000 Lehrkräfte ihre tariflichen Rechte wahrnähmen.
Der SLV-Landesvorsitzende Jens Weichelt sprach laut einer Mitteilung von einer „Geringschätzung der zuverlässigen Leistung des öffentlichen Dienstes“. „Die Arbeitskampfmaßnahmen müssen noch vor der nächsten Verhandlungsrunde stattfinden, damit Bewegung in die Tarifauseinandersetzung kommt.“
Bei den Verhandlungen sitzen sich die DGB-Gewerkschaften Verdi, GEW und GdP sowie die Tarifunion des Beamtenbundes der Tarifgemeinschaft der deutschen Länder (TdL) gegenüber. Am vergangenen Freitag war die zweiten Verhandlungsrunde für die 600 000 Angestellten der Länder in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen. Daraufhin hatten unter anderem die Lehrergewerkschaften GEW und Sächsischer Lehrerverband sowie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Warnstreiks angekündigt.
© DNN-Online, 26.02.2011, 14:27 Uhr
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