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Tillich zieht Bilanz - Mission in Vietnam erfüllt
Saigon. Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) sieht seine Mission in Vietnam erfüllt. „Meinerseits sind die Vorstellungen alle in Erfüllung gegangen“, sagte der Regierungschef am Mittwoch in Saigon zum Abschluss seiner ersten Reise in das südostasiatische Land. Sachsen sei viel Wertschätzung entgegen gebracht worden. Nun müssten die Kontakte konstant aufrecht erhalten werden.
Im Herbst soll etwa Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) in den Süden Vietnams reisen und die Beziehungen auf wissenschaftlichem Feld vertiefen. Angesichts der Bürokratie in Vietnam dämpfte Tillich aber Hoffnungen auf schnelle Erfolge. Das sei kein einfacher Prozess, Rückschläge seien nicht ausgeschlossen.
Tillich zufolge kann Sachsen in die Kooperation mit Vietnam Erfahrungen aus dem eigenen Transformationsprozess der vergangenen 20 Jahre einbringen. Bei seinem Gespräch mit Premier Nguyen Tan Dung habe er in Hanoi auch Menschenrechte und Korruption angesprochen. Er habe dem Premier gesagt, dass der Wettbewerb an Meinungsfreiheit dazu führen könne, Korruption und Missbrauch aufzudecken.
Tillich sprach sich dafür aus, die besonderen historischen Beziehungen zwischen Sachsen und Vietnam zu nutzen. Viele Vietnamesen hätten in der DDR studiert oder gearbeitet. Diese Beziehungen müssten gepflegt werden. Der sächsische Regierungschef hob ausdrücklich den Fleiß der Vietnamesen hervor. „Für mich ist dieses Land beeindruckend.“ Vietnam sei bei weitem kein Entwicklungsland mehr.
Bei seiner ersten Vietnam-Reise hatte Tillich in den vergangenen Tagen viele politische Gespräche geführt, auch mit Industrieminister Vu Huy Hoang - einem Absolventen der Bergakademie Freiberg. Hauptsächlich ging es Tillich aber darum, Umwelttechnik und -technologien aus Sachsen zu präsentieren. Dazu wurde er von vielen Unternehmern aus dieser Branche begleitet. Zwei Umweltsymposien in Hanoi und Saigon gehörten mit zum Programm.
Am Abschlusstag besuchte Tillich die Vietnamese-German-University (VGU) am Standrand von Saigon. Nach der TU Cottbus will sich die Leipziger Universität künftig als zweite ostdeutsche Hochschule an dem Projekt beteiligen. Die Leipziger möchten einen bereits in Hanoi laufenden Studiengang zur Ausbildung von Managern kleiner und mittlerer Firmen künftig auch in Saigon anbieten. Derzeit gibt es an der VGU knapp 200 Studenten.
Am Donnerstag reist Tillich nach Peking weiter. Dort wird einen Tag später im Besein von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ eröffnet. In Kooperation mit dem sanierten Nationalmuseum Chinas präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen rund 600 Exponate. Zur Eröffnung spielt die Staatskapelle Dresden - verstärkt mit Musikern aus München und Berlin - unter Leitung von Lorin Maazel.
Im Herbst soll etwa Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) in den Süden Vietnams reisen und die Beziehungen auf wissenschaftlichem Feld vertiefen. Angesichts der Bürokratie in Vietnam dämpfte Tillich aber Hoffnungen auf schnelle Erfolge. Das sei kein einfacher Prozess, Rückschläge seien nicht ausgeschlossen.
Tillich zufolge kann Sachsen in die Kooperation mit Vietnam Erfahrungen aus dem eigenen Transformationsprozess der vergangenen 20 Jahre einbringen. Bei seinem Gespräch mit Premier Nguyen Tan Dung habe er in Hanoi auch Menschenrechte und Korruption angesprochen. Er habe dem Premier gesagt, dass der Wettbewerb an Meinungsfreiheit dazu führen könne, Korruption und Missbrauch aufzudecken.
Tillich sprach sich dafür aus, die besonderen historischen Beziehungen zwischen Sachsen und Vietnam zu nutzen. Viele Vietnamesen hätten in der DDR studiert oder gearbeitet. Diese Beziehungen müssten gepflegt werden. Der sächsische Regierungschef hob ausdrücklich den Fleiß der Vietnamesen hervor. „Für mich ist dieses Land beeindruckend.“ Vietnam sei bei weitem kein Entwicklungsland mehr.
Bei seiner ersten Vietnam-Reise hatte Tillich in den vergangenen Tagen viele politische Gespräche geführt, auch mit Industrieminister Vu Huy Hoang - einem Absolventen der Bergakademie Freiberg. Hauptsächlich ging es Tillich aber darum, Umwelttechnik und -technologien aus Sachsen zu präsentieren. Dazu wurde er von vielen Unternehmern aus dieser Branche begleitet. Zwei Umweltsymposien in Hanoi und Saigon gehörten mit zum Programm.
Am Abschlusstag besuchte Tillich die Vietnamese-German-University (VGU) am Standrand von Saigon. Nach der TU Cottbus will sich die Leipziger Universität künftig als zweite ostdeutsche Hochschule an dem Projekt beteiligen. Die Leipziger möchten einen bereits in Hanoi laufenden Studiengang zur Ausbildung von Managern kleiner und mittlerer Firmen künftig auch in Saigon anbieten. Derzeit gibt es an der VGU knapp 200 Studenten.
Am Donnerstag reist Tillich nach Peking weiter. Dort wird einen Tag später im Besein von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ eröffnet. In Kooperation mit dem sanierten Nationalmuseum Chinas präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen rund 600 Exponate. Zur Eröffnung spielt die Staatskapelle Dresden - verstärkt mit Musikern aus München und Berlin - unter Leitung von Lorin Maazel.
© DNN-Online, 30.03.2011, 16:18 Uhr
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