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Handball: Lok Pirna nach Unentschieden nur Vierter in der 3. Liga
Pirna. Als „Abziehbild vieler anderer Heimspiele" sah Fritz Zenk den letzten Auftritt seiner Männer vom ESV Lok Pirna am Sonnabend in der Sonnenstein Arena. Gegen Jahn Duderstadt verschenkten seine Schützlinge einen möglichen Sieg in der Schlussphase und trennten sich 28:28-Unentschieden (12:14). Da sich Konkurrent Gensungen keinen Patzer erlaubte und Bronze sicherte, blieb für die Pirnaer am Ende nur der undankbare vierte Platz.
Die durchwachsene sportliche Leistung in der letzten Partie wurde aber wohl durch die Wehmut über den Abschied einiger Spieler überdeckt. Mit Ivars Serafimovics (Karriereende), Henri Auer (zurück nach Schweden), Jürgen Steinscherer (zum Zweiten Münden), Christian Möbius, Lars Lumpe und Jan Resimius (alle drei zu Oberligist Elbflorenz) verlassen gleich sechs Akteure den Verein. Sie wurden vor Beginn der Partie noch einmal geehrt.
Trainer Fritz Zenk musste beim letzten Saisonspiel mit deutlich reduziertem Aufgebot antreten, was sich schon als Handicap erwies. So fehlten mit den verletzten Ivars Serafimovics, Robert Weiß (wird heute an der Schulter operiert) und dem gesperrten Henri Auer gleich drei Rückraumspieler. Dazu hatte auch Jiri Boucek nach einer Bänderverletzung kaum trainieren können, erwies sich auf dem Spielfeld dann jedoch als einer der Besten. In der ersten Halbzeit begannen die Pirnaer mit Übereifer und suchten mit der Brechstange zum Erfolg zu kommen. „Da musste erst Petr Hazl kommen und wieder Struktur ins Spiel bringen", erklärte Zenk. Obwohl sich Hazl auch noch leicht am Arm verletzte, kämpfte er sich bis zum Schluss durch. In der zweiten Halbzeit lief das Spiel der Gastgeber dann besser und viereinhalb Minuten vor Schluss führten sie sogar mit drei Toren.
„Durch amateurhaftes Verhalten haben wir uns dann den Sieg selbst verbaut", ärgerte sich der Lok-Trainer über einige unkluge Aktionen in der Schlussphase, fügte jedoch an: „Wir haben viele Chancen liegen lassen und am Ende war es deshalb ein gerechtes Unentschieden." Zu Platz vier meinte Zenk: „Den dritten Platz haben wir uns durch eine schlechte Leistung gegen Köthen verbaut, dazu wurden wir in Gensungen krass benachteiligt. Insgesamt wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen, aber wir haben einige Punkte unnötig hergeschenkt. In der nächsten Saison werden wir uns aber weiter verstärken." Bereits in dieser Woche erwartet der Coach drei potentielle Neuzugänge in Pirna. „Zwei sollen schon ihren Vertrag unterschreiben, einer wird sich zum Probetraining vorstellen", erläutert der Trainer.
Lok-Tore: Boucek 9, Dragiceviv, Schneider je 4, Möbius, Steinscherer je 3, Skusek, Lumpe je 2, Hazl 1.
Die durchwachsene sportliche Leistung in der letzten Partie wurde aber wohl durch die Wehmut über den Abschied einiger Spieler überdeckt. Mit Ivars Serafimovics (Karriereende), Henri Auer (zurück nach Schweden), Jürgen Steinscherer (zum Zweiten Münden), Christian Möbius, Lars Lumpe und Jan Resimius (alle drei zu Oberligist Elbflorenz) verlassen gleich sechs Akteure den Verein. Sie wurden vor Beginn der Partie noch einmal geehrt.
Trainer Fritz Zenk musste beim letzten Saisonspiel mit deutlich reduziertem Aufgebot antreten, was sich schon als Handicap erwies. So fehlten mit den verletzten Ivars Serafimovics, Robert Weiß (wird heute an der Schulter operiert) und dem gesperrten Henri Auer gleich drei Rückraumspieler. Dazu hatte auch Jiri Boucek nach einer Bänderverletzung kaum trainieren können, erwies sich auf dem Spielfeld dann jedoch als einer der Besten. In der ersten Halbzeit begannen die Pirnaer mit Übereifer und suchten mit der Brechstange zum Erfolg zu kommen. „Da musste erst Petr Hazl kommen und wieder Struktur ins Spiel bringen", erklärte Zenk. Obwohl sich Hazl auch noch leicht am Arm verletzte, kämpfte er sich bis zum Schluss durch. In der zweiten Halbzeit lief das Spiel der Gastgeber dann besser und viereinhalb Minuten vor Schluss führten sie sogar mit drei Toren.
„Durch amateurhaftes Verhalten haben wir uns dann den Sieg selbst verbaut", ärgerte sich der Lok-Trainer über einige unkluge Aktionen in der Schlussphase, fügte jedoch an: „Wir haben viele Chancen liegen lassen und am Ende war es deshalb ein gerechtes Unentschieden." Zu Platz vier meinte Zenk: „Den dritten Platz haben wir uns durch eine schlechte Leistung gegen Köthen verbaut, dazu wurden wir in Gensungen krass benachteiligt. Insgesamt wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen, aber wir haben einige Punkte unnötig hergeschenkt. In der nächsten Saison werden wir uns aber weiter verstärken." Bereits in dieser Woche erwartet der Coach drei potentielle Neuzugänge in Pirna. „Zwei sollen schon ihren Vertrag unterschreiben, einer wird sich zum Probetraining vorstellen", erläutert der Trainer.
Lok-Tore: Boucek 9, Dragiceviv, Schneider je 4, Möbius, Steinscherer je 3, Skusek, Lumpe je 2, Hazl 1.
© DNN-Online, 15.05.2011, 17:20 Uhr
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