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Wolf bleibt weiter streng geschützte Tierart
Rietschen. Wölfe sollen auch nach einer Aufnahme ins sächsische Jagdrecht eine streng geschützte Tierart bleiben. „Bereits jetzt sind unter anderem mit Luchs, Fischotter und zahlreichen Greifvögeln Tierarten im Jagdrecht erfasst, die ganzjährig unter Schutz stehen und damit auf keinen Fall gejagt werden dürfen“, sagte Umweltminister Frank Kupfer (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch in der Lausitz. Sachsen will mit der Regelung Jäger als Partner für das Wolf-Monitoring gewinnen, um die Tiere besser beobachten zu können und unter Kontrolle zu haben. Tierschützer befürchten aber, dass Ausnahmen für einen Abschuss geschaffen werden könnten.
Kupfer verwies auf ein Rechtsgutachten, wonach ein Schutz via Jagdrecht möglich ist. Ein Schutz der Wölfe sei notwendig, weil die deutsch-polnische Population - zu der auch die Wölfe in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gehören - mit rund 150 Tieren derzeit zahlenmäßig noch gering sei. In Sachsen leben etwa 50 Wölfe in sieben Rudeln. Kupfer warnte vor Panik: Niemand müsse Angst vor dem Wolf haben. Die Tiere würden Menschen meiden. „Bedrohungen oder Angriffe hat es hier in keinem einzigen Fall gegeben.“ Ein Monitoring sichere, dass „Problemwölfe“ mit auffälligem Verhalten rechtzeitig erkannt werden. In diesem Fall kann ein Wolf schon jetzt geschossen werden.
Konflikte räumte Kupfer aber in Bezug auf Nutztiere ein. Der Wolf sei als Beutegreifer auf Fleisch als Nahrung angewiesen. Deshalb gelte es, Nutztiere wie Schafe oder Ziegen zu schützen. Sachsen hilft
Tierhaltern seit langem bei der Anschaffung von Elektrozäunen und gewährt auch Fördermittel für Schutzhunde. Kommt es trotzdem zu Schäden, erhalten die Tierhalter einen Ausgleich. Kupfer warb eindringlich für das Wolf-Monitoring, das Daten über die Tiere liefern soll. Der Minister glaubt, dass mit einer Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht die mehr als 10 000 sächsischen Jäger die Arbeit unterstützen werden.
Kupfer verwies auf ein Rechtsgutachten, wonach ein Schutz via Jagdrecht möglich ist. Ein Schutz der Wölfe sei notwendig, weil die deutsch-polnische Population - zu der auch die Wölfe in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gehören - mit rund 150 Tieren derzeit zahlenmäßig noch gering sei. In Sachsen leben etwa 50 Wölfe in sieben Rudeln. Kupfer warnte vor Panik: Niemand müsse Angst vor dem Wolf haben. Die Tiere würden Menschen meiden. „Bedrohungen oder Angriffe hat es hier in keinem einzigen Fall gegeben.“ Ein Monitoring sichere, dass „Problemwölfe“ mit auffälligem Verhalten rechtzeitig erkannt werden. In diesem Fall kann ein Wolf schon jetzt geschossen werden.
Konflikte räumte Kupfer aber in Bezug auf Nutztiere ein. Der Wolf sei als Beutegreifer auf Fleisch als Nahrung angewiesen. Deshalb gelte es, Nutztiere wie Schafe oder Ziegen zu schützen. Sachsen hilft
Tierhaltern seit langem bei der Anschaffung von Elektrozäunen und gewährt auch Fördermittel für Schutzhunde. Kommt es trotzdem zu Schäden, erhalten die Tierhalter einen Ausgleich. Kupfer warb eindringlich für das Wolf-Monitoring, das Daten über die Tiere liefern soll. Der Minister glaubt, dass mit einer Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht die mehr als 10 000 sächsischen Jäger die Arbeit unterstützen werden.
© DNN-Online, 13.07.2011, 11:25 Uhr
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