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Dresdnerin gewinnt Mathematik-Olympiade - Rekord
Dresden/Amsterdam. Die Dresdner Gymnasiastin Lisa Sauermann hat einen Weltrekord aufgestellt: Bei der 52. Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO) in Amsterdam gewann die 18-Jährige ihre fünfte Medaille in Folge. Mit viermal Gold und einmal Silber ist sie nun die „alleinige Rekordhalterin beim weltweit wichtigsten Mathe-Schülerwettbewerb“, wie die Organisation Bildung & Begabung am Freitag in Amsterdam mitteilte.
Das deutsche Team errang in der niederländischen Hauptstadt insgesamt sechs Medaillen - allerdings reichten einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze nur für Platz elf. Auf den ersten Rang kamen erneut junge Mathe-Asse aus China. Sie holten sechs Goldmedaillen und schlugen knapp nach Punkten das Team der USA, das ebenfalls sechsmal Gold „errechnete“. Auf den Bronzeplatz kam mit vier Goldmedaillen die Mannschaft aus Singapur. Knapp vor Deutschland schaffte es das Team aus dem Iran auf Rang zehn.
Zu den ersten Gratulanten für die deutsche „Rekord-Rechnerin“ gehörte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Lisa Sauermann hat Großartiges geleistet, ihr Rekord wird sicher lange Bestand haben“, erklärte die Ministerin. „Sie hat gezeigt, dass Spitzenmathematik keine Männerdomäne sein muss. Ich hoffe, dass sie möglichst viele Nachahmerinnen findet.“ Schavan gratulierte auch dem gesamten deutschen Team zum 11. Platz in der Medaillenwertung.
Sauermann erzielte bei ihrer fünften Mathematik-Olympiade auch ihr persönlich bestes Ergebnis: Als einzige von allen IMO-Teilnehmern erreichte sie die volle Punktzahl (42). Sauermann lernt in Dresden am Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, sie legte in diesem Jahr ein glattes Einser-Abitur hin. Ihre erste Goldmedaille hatte sie 2008 in Madrid gewonnen.
In Amsterdam waren die jeweils besten sechs Nachwuchs-Mathematiker aus 101 Ländern gegeneinander angetreten. Die Schüler mussten in jeweils viereinhalb Stunden an zwei Tagen komplexe Mathe-Probleme lösen. Die 53. Internationale Mathematik-Olympiade findet im kommenden Jahr in Buenos Aires statt. Träger des Auswahlwettbewerbs ist erneut Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland.
Das deutsche Team errang in der niederländischen Hauptstadt insgesamt sechs Medaillen - allerdings reichten einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze nur für Platz elf. Auf den ersten Rang kamen erneut junge Mathe-Asse aus China. Sie holten sechs Goldmedaillen und schlugen knapp nach Punkten das Team der USA, das ebenfalls sechsmal Gold „errechnete“. Auf den Bronzeplatz kam mit vier Goldmedaillen die Mannschaft aus Singapur. Knapp vor Deutschland schaffte es das Team aus dem Iran auf Rang zehn.
Zu den ersten Gratulanten für die deutsche „Rekord-Rechnerin“ gehörte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. „Lisa Sauermann hat Großartiges geleistet, ihr Rekord wird sicher lange Bestand haben“, erklärte die Ministerin. „Sie hat gezeigt, dass Spitzenmathematik keine Männerdomäne sein muss. Ich hoffe, dass sie möglichst viele Nachahmerinnen findet.“ Schavan gratulierte auch dem gesamten deutschen Team zum 11. Platz in der Medaillenwertung.
Sauermann erzielte bei ihrer fünften Mathematik-Olympiade auch ihr persönlich bestes Ergebnis: Als einzige von allen IMO-Teilnehmern erreichte sie die volle Punktzahl (42). Sauermann lernt in Dresden am Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium, sie legte in diesem Jahr ein glattes Einser-Abitur hin. Ihre erste Goldmedaille hatte sie 2008 in Madrid gewonnen.
In Amsterdam waren die jeweils besten sechs Nachwuchs-Mathematiker aus 101 Ländern gegeneinander angetreten. Die Schüler mussten in jeweils viereinhalb Stunden an zwei Tagen komplexe Mathe-Probleme lösen. Die 53. Internationale Mathematik-Olympiade findet im kommenden Jahr in Buenos Aires statt. Träger des Auswahlwettbewerbs ist erneut Bildung & Begabung, das Zentrum für Begabungsförderung in Deutschland.
© DNN-Online, 22.07.2011, 15:05 Uhr
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