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SPD und Grüne für mehr Tempo bei Welterbebewerbung des Erzgebirges
Dresden/Schwarzenberg. Die SPD im Landtag hat die Regierung zu mehr Engagement für die Bewerbung der „Montanregion Erzgebirge" um den Unesco-Welterbetitel aufgefordert. „Landes- und Bundesregierung müssen aktiv werden", sagte deren kulturpolitische Sprecherin Eva-Maria Stange laut einer Mitteilung am Dienstag in Dresden. Die Fraktion unterstütze eine Aktion der Grünen im Erzgebirge, die mit Unterschriftensammlung und Petition an den Landtag der Bewerbung neuen Schwung geben wollen. Die Regierung hat zur Bedingung gemacht, dass der Region mit dem Welterbetitel kein Nachteil für ihre Entwicklung entstehen darf.
Aus Sicht der Grünen wird eine grenzüberschreitende Bewerbung mit der Tschechischen Republik durch die zögerliche Haltung der Regierung ausgebremst. Die Petition wende sich gegen eine Blockade, hieß es in einer Erklärung des Kreisverbandes in Schwarzenberg. „Jeder weitere Zeitverzug gefährdet das Projekt als Ganzes", sagte Ulrike Kahl vom Vorstand. Bis Ende September sollen Unterschriften gesammelt werden.
„Letztlich ist jetzt das eingetreten, was wir bereits im Frühjahr befürchtet hatten: Die Regierung lässt die Region im Regen stehen und unternimmt keine Anstrengungen, um die tschechische Regierung aktiv einzubeziehen", sagte Stange. Medienberichten zufolge soll die Regierung eine Bewerbung ohne die Tschechische Republik erwägen. Das Innenministerium hatte in dem Zusammenhang auf einen Bericht verwiesen, der noch erarbeitet werde.
Die meisten der betroffenen 38 Erzgebirgskommunen sowie zwei Landkreise hatten im Juni einen Vertrag unterzeichnet, mit dem die Bewerbung finanziell abgesichert werden soll. Die Initiatoren erhoffen sich, dass mit dem Welterbetitel das Image des Erzgebirges verbessert und der Tourismus angekurbelt wird. Anfang 2013 soll der Antrag bei der Unesco eingereicht werden.
Aus Sicht der Grünen wird eine grenzüberschreitende Bewerbung mit der Tschechischen Republik durch die zögerliche Haltung der Regierung ausgebremst. Die Petition wende sich gegen eine Blockade, hieß es in einer Erklärung des Kreisverbandes in Schwarzenberg. „Jeder weitere Zeitverzug gefährdet das Projekt als Ganzes", sagte Ulrike Kahl vom Vorstand. Bis Ende September sollen Unterschriften gesammelt werden.
„Letztlich ist jetzt das eingetreten, was wir bereits im Frühjahr befürchtet hatten: Die Regierung lässt die Region im Regen stehen und unternimmt keine Anstrengungen, um die tschechische Regierung aktiv einzubeziehen", sagte Stange. Medienberichten zufolge soll die Regierung eine Bewerbung ohne die Tschechische Republik erwägen. Das Innenministerium hatte in dem Zusammenhang auf einen Bericht verwiesen, der noch erarbeitet werde.
Die meisten der betroffenen 38 Erzgebirgskommunen sowie zwei Landkreise hatten im Juni einen Vertrag unterzeichnet, mit dem die Bewerbung finanziell abgesichert werden soll. Die Initiatoren erhoffen sich, dass mit dem Welterbetitel das Image des Erzgebirges verbessert und der Tourismus angekurbelt wird. Anfang 2013 soll der Antrag bei der Unesco eingereicht werden.
© DNN-Online, 02.08.2011, 21:09 Uhr
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