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Kaum Widerstand gegen Volksbefragung in Pirna und Umgebung
Pirna/Heidenau/Dohna. Ein Protest gegen die Volksbefragung Zensus 2011 ist in der Region ausgeblieben. „Wir gehen aktuell von 20 Haushalten aus, die die Befragung verweigert haben“, sagt Andreas Lippert. Leiter der Erhebungsstelle in Pirna. Und seine Kollegin in Dippoldiswalde, in deren Zuständigkeit die Städte Dohna und Heidenau fallen, zählte gerade einmal eine handvoll Totalverweigerer.
„Der Protest hielt sich erfreulicherweise sehr in Grenzen“, resümiert Claudia Glöß. Statt die Auskunft zu 46 Fragen wie Familienstand, Alter, Schulabschluss, Beruf und Einkommen zu verweigern, machten einige der Befragten ihrem Widerstand am Telefon Luft oder zahlten das Porto für das Antwortschreiben nicht. Die Verweigerer bekommen nun in der nächsten Zeit ein Erinnerungsschreiben vom Statistischen Landesamt in Kamenz.
Eine Befreiung von der Volkszählung gibt es nicht. Die durch Zufallsprinzip aus dem Melderegister Ausgewählten müssen den Fragebogen ausfüllen, tun sie es nicht, droht ein Mahnverfahren. Zwischen 200 und 300 Euro kann die Geldstrafe liegen. Am 9. Mai startete die Einwohnerbefragung. 4750 Pirnaer hatten in den vergangenen drei Monaten die Wahl, den Fragebogen selbst auszufüllen oder sich von einem der 120 Interviewer befragen zu lassen.
Insgesamt bekamen rund 10 000 Personen im Zuständigkeitsgebiet der Erhebungsstelle Pirna, das sich über Neustadt, Stolpen und Sebnitz erstreckt, Besuch von einem Volkszähler. Die gleiche Personenzahl war zur Teilnahme an der Volkszählung im Gebiet von Dohna und Heidenau bis Dipps aufgefordert. Pirnas Erhebungsstellenleiter Lippert zieht ein positives Fazit. „Die Haushaltebefragung ist weitestgehend abgeschlossen. Weit über 90 Prozent der Haushalte wurden bereits befragt“, berichtet er.
Rund 500 Antworten stehen noch aus. Dazu zählen neben Totalverweigerern all jene Personen, die die Interviewer noch befragen, nicht angetroffen haben oder die als Selbstausfüller, den Fragebogen noch in den Briefkasten stecken müssen. Mit dem Eintreffen der ausstehenden Antworten rechnet Lippert täglich. Von allen Befragten nahmen nur etwa 15 Prozent den Stift selbst in die Hand.
„Die große Mehrheit von rund 85 Prozent hat ihre Angaben im Beisein der Interviewer gemacht“, informiert Lippert. Er wertet dies als Vertrauensbeweis in die Zuverlässigkeit, aber auch als Gütezeichen für die Befrager. Bei den Selbstausfüllern beobachtete Lippert den Trend, „wonach eher jüngere Personen in eher größeren Kommunen und eher größeren Wohnhäusern (Mehrparteienhäuser) die Möglichkeit zum Selbstausfüllen der Fragebögen nutzten“. Die Volkszählung ist noch nicht ganz vorbei.
Im August startete die Wiederholungsbefragung. „Sie dient der Kontrolle, um die Qualität der Ergebnisse bewerten zu können“, erläutert Gloß. In ihrem Gebiet werden dazu noch einmal 117 Anschriften mit zirka 620 Personen befragt. Im Erhebungsgebiet Pirna sind es 113 Adressen mit rund 510 Menschen.
„Der Protest hielt sich erfreulicherweise sehr in Grenzen“, resümiert Claudia Glöß. Statt die Auskunft zu 46 Fragen wie Familienstand, Alter, Schulabschluss, Beruf und Einkommen zu verweigern, machten einige der Befragten ihrem Widerstand am Telefon Luft oder zahlten das Porto für das Antwortschreiben nicht. Die Verweigerer bekommen nun in der nächsten Zeit ein Erinnerungsschreiben vom Statistischen Landesamt in Kamenz.
Eine Befreiung von der Volkszählung gibt es nicht. Die durch Zufallsprinzip aus dem Melderegister Ausgewählten müssen den Fragebogen ausfüllen, tun sie es nicht, droht ein Mahnverfahren. Zwischen 200 und 300 Euro kann die Geldstrafe liegen. Am 9. Mai startete die Einwohnerbefragung. 4750 Pirnaer hatten in den vergangenen drei Monaten die Wahl, den Fragebogen selbst auszufüllen oder sich von einem der 120 Interviewer befragen zu lassen.
Insgesamt bekamen rund 10 000 Personen im Zuständigkeitsgebiet der Erhebungsstelle Pirna, das sich über Neustadt, Stolpen und Sebnitz erstreckt, Besuch von einem Volkszähler. Die gleiche Personenzahl war zur Teilnahme an der Volkszählung im Gebiet von Dohna und Heidenau bis Dipps aufgefordert. Pirnas Erhebungsstellenleiter Lippert zieht ein positives Fazit. „Die Haushaltebefragung ist weitestgehend abgeschlossen. Weit über 90 Prozent der Haushalte wurden bereits befragt“, berichtet er.
Rund 500 Antworten stehen noch aus. Dazu zählen neben Totalverweigerern all jene Personen, die die Interviewer noch befragen, nicht angetroffen haben oder die als Selbstausfüller, den Fragebogen noch in den Briefkasten stecken müssen. Mit dem Eintreffen der ausstehenden Antworten rechnet Lippert täglich. Von allen Befragten nahmen nur etwa 15 Prozent den Stift selbst in die Hand.
„Die große Mehrheit von rund 85 Prozent hat ihre Angaben im Beisein der Interviewer gemacht“, informiert Lippert. Er wertet dies als Vertrauensbeweis in die Zuverlässigkeit, aber auch als Gütezeichen für die Befrager. Bei den Selbstausfüllern beobachtete Lippert den Trend, „wonach eher jüngere Personen in eher größeren Kommunen und eher größeren Wohnhäusern (Mehrparteienhäuser) die Möglichkeit zum Selbstausfüllen der Fragebögen nutzten“. Die Volkszählung ist noch nicht ganz vorbei.
Im August startete die Wiederholungsbefragung. „Sie dient der Kontrolle, um die Qualität der Ergebnisse bewerten zu können“, erläutert Gloß. In ihrem Gebiet werden dazu noch einmal 117 Anschriften mit zirka 620 Personen befragt. Im Erhebungsgebiet Pirna sind es 113 Adressen mit rund 510 Menschen.
© DNN-Online, 12.08.2011, 09:28 Uhr
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