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Neuer Polizeipräsident von Dresden, Dieter Kroll, ist offiziell im Amt
Mit mehr als einem Monat Verspätung hat am Montag der neue Polizeipräsident der sächsischen Landeshauptstadt, Dieter Kroll, seinen Dienst angetreten. Grund war ein gebrochener Arm, sagte der 57-Jährige bei seiner Vorstellung für die Presse in Dresden. Er habe die Zeit seit seiner Ernennung am 27. Juni genutzt, um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Kroll war bisher Leiter der Polizeidirektion Südwestsachsen in Zwickau und ist Nachfolger von Dieter Hanitsch. Der frühere Dresdner Polizeipräsident war nach Bekanntwerden des Datenskandals im Zuge der Demonstrationen gegen den Neonazi-Aufmarsch im Februar versetzt worden. Er ist Leiter der Landespolizeidirektion Zentrale Dienste.
Kroll bezeichnete die Amtsübernahme angesichts der aufgeheizten öffentlichen und politischen Diskussion als „schwierig“. Er sei überzeugt, dass die Polizei ihre Arbeit „ordentlich“ erledigt habe und „nach Recht und Gesetz“ arbeite, sagte der gebürtige Sachse. Die Ermittlungen dazu hätten Priorität, Schlussfolgerungen für das kommende Jahr würden aber erst nach Abschluss der Untersuchungen gezogen. Eine aktuelle Aufgabe sieht Kroll in der Verjüngung des Führungspersonals. Junge Kollegen müssten rechtzeitig an diese Aufgabe herangeführt werden, wenn absehbar werde, dass eine Position aus Altersgründen frei werde. „Niemand wird plötzlich 60.“
Kroll wurde 1954 im damaligen Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Er war für Rauschgiftdelikte zuständiger Abteilungsleiter im Landeskriminalamt Sachsen und leitete seit 2000 die Polizeidirektion in Zwickau. Die Polizeidirektion Dresden hat 1500 Mitarbeiter in sechs Revieren, drei Inspektionen und zwei Abteilungen. Sie ist für die Sicherheit der mehr als 500 000 Einwohner und tausender Touristen täglich zuständig.
Kroll bezeichnete die Amtsübernahme angesichts der aufgeheizten öffentlichen und politischen Diskussion als „schwierig“. Er sei überzeugt, dass die Polizei ihre Arbeit „ordentlich“ erledigt habe und „nach Recht und Gesetz“ arbeite, sagte der gebürtige Sachse. Die Ermittlungen dazu hätten Priorität, Schlussfolgerungen für das kommende Jahr würden aber erst nach Abschluss der Untersuchungen gezogen. Eine aktuelle Aufgabe sieht Kroll in der Verjüngung des Führungspersonals. Junge Kollegen müssten rechtzeitig an diese Aufgabe herangeführt werden, wenn absehbar werde, dass eine Position aus Altersgründen frei werde. „Niemand wird plötzlich 60.“
Kroll wurde 1954 im damaligen Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Er war für Rauschgiftdelikte zuständiger Abteilungsleiter im Landeskriminalamt Sachsen und leitete seit 2000 die Polizeidirektion in Zwickau. Die Polizeidirektion Dresden hat 1500 Mitarbeiter in sechs Revieren, drei Inspektionen und zwei Abteilungen. Sie ist für die Sicherheit der mehr als 500 000 Einwohner und tausender Touristen täglich zuständig.
© DNN-Online, 15.08.2011, 15:18 Uhr
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