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Einigung bei Porzellan-Manufaktur Meissen - jede vierte Stelle wird gestrichen
Meißen/Dresden. Der Streit um den Stellenabbau bei der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen ist beigelegt. Die Unternehmensspitze einigte sich am Montag bei einem sechsstündigen Treffen mit Vertretern der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie auf einen „Sanierungstarifvertrag“ bis 2014, wie beide Seiten am Abend mitteilten.
Danach bleibt es bei der Streichung von 180 der bislang 784 Stellen ab August und dem zweijährigen Verzicht der verbleibenden Mitarbeiter auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Für den Fall einer positiven Geschäftsentwicklung gibt es bis einschließlich 2014 eine Beschäftigungsgarantie. Bei einem Erfolgskurs des Unternehmens gebe es zudem zusätzliche Zahlungen für die Mitarbeiter ab 2012.
Der Bezirkschef Dresden-Chemnitz der Gewerkschaft, Gerald Voigt, sagte, die Jobs der verbleibenden Mitarbeiter seien durch die Vereinbarung sicherer geworden. Er sprach zugleich von einem „wichtigen Schritt zur Sanierung des Unternehmens“. Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Christian Kurtzke, äußerte sich zufrieden. „Jetzt können wir uns voll auf das vor uns liegende Weihnachtsgeschäft und die anstehenden Restrukturierungsmaßnahmen konzentrieren“, erklärte er.
Auch der Betriebsrat hatte dem Abbaukonzept zugestimmt. Durch den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sollen die übrig bleibenden 604 Beschäftigten den sonst drohenden Wegfall weiterer 70 Jobs verhindern.
Das Unternehmen mit dem Markenzeichen der gekreuzten Schwerter hatte den Schritt als alternativlos dargestellt, wenngleich der Porzellan-Umsatz im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2009 um 15 Prozent gestiegen war. Alleiniger Gesellschafter der Manufaktur ist der Freistaat Sachsen.
Danach bleibt es bei der Streichung von 180 der bislang 784 Stellen ab August und dem zweijährigen Verzicht der verbleibenden Mitarbeiter auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Für den Fall einer positiven Geschäftsentwicklung gibt es bis einschließlich 2014 eine Beschäftigungsgarantie. Bei einem Erfolgskurs des Unternehmens gebe es zudem zusätzliche Zahlungen für die Mitarbeiter ab 2012.
Der Bezirkschef Dresden-Chemnitz der Gewerkschaft, Gerald Voigt, sagte, die Jobs der verbleibenden Mitarbeiter seien durch die Vereinbarung sicherer geworden. Er sprach zugleich von einem „wichtigen Schritt zur Sanierung des Unternehmens“. Auch der Vorsitzende der Geschäftsführung, Christian Kurtzke, äußerte sich zufrieden. „Jetzt können wir uns voll auf das vor uns liegende Weihnachtsgeschäft und die anstehenden Restrukturierungsmaßnahmen konzentrieren“, erklärte er.
Auch der Betriebsrat hatte dem Abbaukonzept zugestimmt. Durch den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sollen die übrig bleibenden 604 Beschäftigten den sonst drohenden Wegfall weiterer 70 Jobs verhindern.
Das Unternehmen mit dem Markenzeichen der gekreuzten Schwerter hatte den Schritt als alternativlos dargestellt, wenngleich der Porzellan-Umsatz im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2009 um 15 Prozent gestiegen war. Alleiniger Gesellschafter der Manufaktur ist der Freistaat Sachsen.
© DNN-Online, 26.07.2010, 20:26 Uhr
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