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Dresdner Studenten müssen für Mensaessen bald tiefer in die Tasche greifen
Dresden. Das Essen in den Dresdner Mensen wird ab kommendem Jahr teurer. Grund ist eine erhebliche Mittelkürzung des Freistaates für die sächsischen Studentenwerke. 2011 soll der Zuschuss des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst von jetzt 6,5 auf 5,5 Mio Euro gesenkt werden, 2012 sollen dann nur noch fünf Mio Euro fließen. „Die Zuschüsse mussten wegen der allgemeinen Haushaltslage - Mindereinnahmen des Freistaates - verringert werden", lautet die Erklärung aus dem Ministerium.
Das Studentenwerk Dresden, das neben den neun hiesigen Mensen auch jene in Zittau und Görlitz mit dem staatlichen Zuschuss finanziert, bekommt dieses Jahr rund 2,7 Millionen Euro, kommendes Jahr also deutlich weniger. „Mit diesen Zuschüssen werden die Mittagessen der Studenten gestützt. Wenn diese nun so drastisch sinken, müssen die Essenspreise steigen", sagte der Geschäftsführer des Dresdner Studentenwerkes, Martin Richter, auf DNN-Nachfrage.
Bereits in diesem Jahr hatten die sächsischen Werke mit 300.000 Euro weniger haushalten müssen als zunächst geplant. Ein Essen in einer der Dresdner Mensen kostet derzeit im Durchschnitt zwischen 1,70 und 2,20 Euro. Wie stark die Preiserhöhung ab kommendem Jahr ausfallen wird, konnte Richter noch nicht sagen. „Das prüfen und berechnen wir gerade. Allerdings werden wir womöglich auch an einer zweiten Stellschraube drehen müssen, indem wir außerdem den Anteil am Semesterbeitrag, der auch für das Essen gedacht ist, anheben. Und das obwohl die Studenten gerade mit diesem Beitrag ja schon selbst ihr Essen stützen", ärgert sich Richter.
Derzeit zahlen die Studenten in Dresden pro Semester insgesamt 203 Euro, davon gehen 100 Euro in das Mensa-Essen. Rechne man diese Beiträge hinzu, würden Studenten bald zu teureren Preisen essen als die Mitarbeiter des MDR (ab 2,80 Euro) oder des Landtags (ab 2,70) in ihren jeweiligen Kantinen, mahnt der Studentenrat. „Mit den weiteren Kürzungen kann es durchaus passieren, dass zudem der in den vergangenen Jahren mehrmals erweiterte Service in den Mensen wieder eingeschränkt wird", befürchtet der Geschäftsführer des Studentenrates der TU Dresden, Armin Grundig. „Der Kundenkreis hat sich stetig erweitert, es gibt vegetarische Gerichte und eine mittlerweile enorme Auswahl." Erst vor wenigen Tagen hatte die Alte Mensa an der Mommsenstraße in einer bundesweiten Studentenumfrage als fünft beste Einrichtung das „Goldene Tablett" überreicht bekommen.
Grundig und seine Kollegen wurden jüngst von Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer über die Einsparungen informiert und wollen den Zustand so nicht hinnehmen. „Wir werden vor der Landtagsentscheidung im Dezember verschiedene Proteste vorbereiten", so Grundig.
Die Gespräche hätten zudem ergeben, so informierte der Studentenrat, dass auch die Investitionszuschüsse komplett gestrichen werden. Mit diesen an bestimmte Vorhaben gekoppelten Geldern würden zum Beispiel Wohnheim- oder auch Mensensanierungen gestemmt. „Für 2011 waren beispielsweise Bauarbeiten an der Neuen Mensa geplant, die wir nun nicht werden machen können", so Grundig.
Das Studentenwerk Dresden, das neben den neun hiesigen Mensen auch jene in Zittau und Görlitz mit dem staatlichen Zuschuss finanziert, bekommt dieses Jahr rund 2,7 Millionen Euro, kommendes Jahr also deutlich weniger. „Mit diesen Zuschüssen werden die Mittagessen der Studenten gestützt. Wenn diese nun so drastisch sinken, müssen die Essenspreise steigen", sagte der Geschäftsführer des Dresdner Studentenwerkes, Martin Richter, auf DNN-Nachfrage.
Bereits in diesem Jahr hatten die sächsischen Werke mit 300.000 Euro weniger haushalten müssen als zunächst geplant. Ein Essen in einer der Dresdner Mensen kostet derzeit im Durchschnitt zwischen 1,70 und 2,20 Euro. Wie stark die Preiserhöhung ab kommendem Jahr ausfallen wird, konnte Richter noch nicht sagen. „Das prüfen und berechnen wir gerade. Allerdings werden wir womöglich auch an einer zweiten Stellschraube drehen müssen, indem wir außerdem den Anteil am Semesterbeitrag, der auch für das Essen gedacht ist, anheben. Und das obwohl die Studenten gerade mit diesem Beitrag ja schon selbst ihr Essen stützen", ärgert sich Richter.
Derzeit zahlen die Studenten in Dresden pro Semester insgesamt 203 Euro, davon gehen 100 Euro in das Mensa-Essen. Rechne man diese Beiträge hinzu, würden Studenten bald zu teureren Preisen essen als die Mitarbeiter des MDR (ab 2,80 Euro) oder des Landtags (ab 2,70) in ihren jeweiligen Kantinen, mahnt der Studentenrat. „Mit den weiteren Kürzungen kann es durchaus passieren, dass zudem der in den vergangenen Jahren mehrmals erweiterte Service in den Mensen wieder eingeschränkt wird", befürchtet der Geschäftsführer des Studentenrates der TU Dresden, Armin Grundig. „Der Kundenkreis hat sich stetig erweitert, es gibt vegetarische Gerichte und eine mittlerweile enorme Auswahl." Erst vor wenigen Tagen hatte die Alte Mensa an der Mommsenstraße in einer bundesweiten Studentenumfrage als fünft beste Einrichtung das „Goldene Tablett" überreicht bekommen.
Grundig und seine Kollegen wurden jüngst von Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer über die Einsparungen informiert und wollen den Zustand so nicht hinnehmen. „Wir werden vor der Landtagsentscheidung im Dezember verschiedene Proteste vorbereiten", so Grundig.
Die Gespräche hätten zudem ergeben, so informierte der Studentenrat, dass auch die Investitionszuschüsse komplett gestrichen werden. Mit diesen an bestimmte Vorhaben gekoppelten Geldern würden zum Beispiel Wohnheim- oder auch Mensensanierungen gestemmt. „Für 2011 waren beispielsweise Bauarbeiten an der Neuen Mensa geplant, die wir nun nicht werden machen können", so Grundig.
© DNN-Online, 19.08.2010, 09:07 Uhr
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