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Prozess um Messer-Attacke auf Mitschülerin
Zwickau. Weil er mit einem Küchenmesser auf eine Mitschülerin eingestochen hat, muss sich ein 21-jähriger Vogtländer seit Donnerstag vor der Jugendkammer des Landgerichts Zwickau wegen versuchten Mordes verantworten. Zum Prozessauftakt räumte der angehende Restaurantfachmann die Attacke ein, sprach aber von einer Affekthandlung. Er habe sich nur mit der jungen Frau unterhalten wollen. Warum er sich dafür vorher extra ein Messer einsteckte, vermochte der Klingenthaler nicht zu erklären.
„Ich war gekränkt“, sagte der Angeklagte vor Gericht über den Vorfall am 19. April in einem Schulungszentrum in Falkenstein. Es habe ihn wütend gemacht, dass die heute 19-Jährige auf seine schüchternen Annäherungsversuche nicht eingegangen sei. Als er dann beim Praxisunterricht für das Tranchieren eines Hühnchens noch eine schlechte Note bekommen habe, habe sich seine Wut weiter verstärkt.
Nach dem Unterricht folgte er der jungen Frau auf die Damentoilette, versteckte sich in einer Kabine und griff sie ohne Vorwarnung von hinten an. Dabei stach er mehrfach mit einem acht Zentimeter langen Messer auf Nacken und Oberkörper ein. Die Frau wehrte sich, so dass der Angreifer sie wieder in Ruhe ließ. Wegen mehrerer Wunden an Kopf und Oberkörper musste sie für zwei Tage ins Krankenhaus.
Es bestand zwar keine Lebensgefahr, das Opfer behält aber bleibende Narben. Auf die Frage nach dem Warum habe er keine Antwort gegeben, sagte die junge Frau vor Gericht. Sein Interesse an ihr habe sie nicht bemerkt. Auch hätten sie sich vor der Tat nur zwei Mal allein miteinander unterhalten. Der Angriff sei völlig überraschend gekommen.
Das Urteil wird in der nächsten Woche erwartet. Bislang sind Montag und Mittwoch als weitere Verhandlungstermine angesetzt.
„Ich war gekränkt“, sagte der Angeklagte vor Gericht über den Vorfall am 19. April in einem Schulungszentrum in Falkenstein. Es habe ihn wütend gemacht, dass die heute 19-Jährige auf seine schüchternen Annäherungsversuche nicht eingegangen sei. Als er dann beim Praxisunterricht für das Tranchieren eines Hühnchens noch eine schlechte Note bekommen habe, habe sich seine Wut weiter verstärkt.
Nach dem Unterricht folgte er der jungen Frau auf die Damentoilette, versteckte sich in einer Kabine und griff sie ohne Vorwarnung von hinten an. Dabei stach er mehrfach mit einem acht Zentimeter langen Messer auf Nacken und Oberkörper ein. Die Frau wehrte sich, so dass der Angreifer sie wieder in Ruhe ließ. Wegen mehrerer Wunden an Kopf und Oberkörper musste sie für zwei Tage ins Krankenhaus.
Es bestand zwar keine Lebensgefahr, das Opfer behält aber bleibende Narben. Auf die Frage nach dem Warum habe er keine Antwort gegeben, sagte die junge Frau vor Gericht. Sein Interesse an ihr habe sie nicht bemerkt. Auch hätten sie sich vor der Tat nur zwei Mal allein miteinander unterhalten. Der Angriff sei völlig überraschend gekommen.
Das Urteil wird in der nächsten Woche erwartet. Bislang sind Montag und Mittwoch als weitere Verhandlungstermine angesetzt.
© DNN-Online, 02.09.2010, 16:20 Uhr
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