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Nach Kellerbrand in Löbtau: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
Dresden. Nach dem Kellerbrand in der Nacht zu Dienstag in der Freiberger Straße ermittelt die Polizei nun wegen schwerer Brandstiftung. Wie die Kriminalpolizei am Nachmittag mitteilte, hatten Unbekannte gegen 3 Uhr im Keller der Hauseingangs Nr. 117 absichtlich Feuer gelegt. „Es hieß erst, dass der Dachstuhl brennt", berichtete Feuerwehrsprecher Aubrecht. Als die Kameraden der Feuerwehr eintrafen, seien die Wohnhäuser Nr. 115 und 117 in Rauch eingehüllt gewesen. Mehrere Bewohner standen bereits am Fenster und warteten auf Hilfe. Die Feuerwehr fand schnell heraus, dass nicht das Dach brennt, sondern dass sich der Brandherd im Keller befindet. Weil die Keller miteinander verbunden sind, habe sich der Rauch ausbreiten können und sei in den Treppenhäusern nach oben gezogen. Die Feuerwehr versuchte erst, die Bewohner der beiden Häuser über Drehleitern zu retten. „Das ging aber nicht, weil die Fahrleitung der Straßenbahn im Weg war", schildert Aubrecht. Aus diesem Grund stülpten die Kameraden der Feuerwehr den Bewohnern sogenannte Brandfluchthauben über und führten sie über das Treppenhaus ins Freie. 19 Menschen wurden auf diese Weise aus den beiden Häusern gebracht. Ein Mieter konnte das Gebäude über eine tragbare, angestellte Leiter verlassen. Sieben Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Klinik gefahren, drei Mieter ambulant behandelt, informierte die Polizei. Die unverletzten Bewohner fanden zeitweise Asyl in einem Bus, den die Dresdner Verkehrsbetriebe zur Verfügung gestellt hatten.
Den Brand im Keller löschte die Feuerwehr mit zwei Strahlrohren. Dann kamen auch in den beiden Häusern an der Freiberger Straße Lüfter zum Einsatz, um die Gebäude von Rauch zu befreien. Als die Mess-Ergebnisse des Zugführers Umweltschutz es zuließen, konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren an der Freiberger Straße 64 Einsatzkräfte und 21 Lösch- und Sonderfahrzeuge der Feuerwehr vor Ort. Zwischen 3 und 7 Uhr blieben Freiberger und Saxoniastraße voll gesperrt. Hinweise zu den Brandstiftern nehmen die Beamten unter der Telefonnummer (0351) 483 2233 entgegen.
Den Brand im Keller löschte die Feuerwehr mit zwei Strahlrohren. Dann kamen auch in den beiden Häusern an der Freiberger Straße Lüfter zum Einsatz, um die Gebäude von Rauch zu befreien. Als die Mess-Ergebnisse des Zugführers Umweltschutz es zuließen, konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren an der Freiberger Straße 64 Einsatzkräfte und 21 Lösch- und Sonderfahrzeuge der Feuerwehr vor Ort. Zwischen 3 und 7 Uhr blieben Freiberger und Saxoniastraße voll gesperrt.
© DNN-Online, 07.09.2010, 15:24 Uhr
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