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No time for Mrs. Orosz - Klärendes Gespräch mit Londoner OB bleibt aus
Dresden. Das mehrere Millionen Pfund teure Bomberdenkmal, dass im Londoner Green Park entstehen soll, wirft Kontroversen zwischen London und Dresden auf. Das „Bomber Command Memorial" soll den Piloten huldigen, die während des Zweiten Weltkrieges die Bombenangriffe auf Deutschland flogen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz suchte während ihres Besuchs in London das Gespräch mit ihrem englischen Amtskollegen.
Bei ihrem Besuch am Montag in London hatte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) keine Gelegenheit, mit Boris Johnson, dem OB der Themse- Metropole, über das in der britischen Hauptstadt geplante Denkmal für die Bomberpiloten des Vereinigten Königreichs zu sprechen. Diese hatten während des Zweiten Weltkriegs unter anderem auch Dresden in Schutt und Asche gelegt. Orosz war nach Großbritannien gereist, um eine Ausstellung im Londoner Verkehrsmuseum zu eröffnen. „Wegen des Streiks bei der U-Bahn ‚Tube‘ musste Mr. Johnson wichtige Gespräche führen und kam leider anderthalben Stunden zu spät", sagte Orosz-Sprecherin Heike Großmann gestern gegenüber den DNN. „Er begleitete nur kurz die Vernissage und musste danach gleich weiter. Für ein individuelles Gespräch zwischen den beiden Bürgermeistern blieb keine Zeit." Das mehrere Millionen Pfund teure Denkmal soll im Londoner Green Park entstehen - nicht weit vom Buckingham Palast entfernt, der offiziellen Residenz der Queen. In Dresden wird über das so genannte „Bomber Command Memorial" rege diskutiert. Vor allem ältere Menschen, die die Angriffe auf die Elbestadt im Februar 1945 persönlich erlebt haben, fühlen sich brüskiert. Alastair Moss aus dem Parlament des zuständigen Londoner Stadtbezirks Westminster sieht das anders: „Dieses neue Wahrzeichen ist eine angemessene Huldigung der Helden des Bomber-Befehls, die das größte Opfer für unser aller Freiheit gaben." Helma Orosz sagte in London gegenüber Journalisten des „Daily Express", solch ein Denkmal sei „entgegen unserer Kultur der Erinnerung" und trage nicht zur Versöhnung bei. Sie distanzierte sich damit klar.
Bei ihrem Besuch am Montag in London hatte Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) keine Gelegenheit, mit Boris Johnson, dem OB der Themse- Metropole, über das in der britischen Hauptstadt geplante Denkmal für die Bomberpiloten des Vereinigten Königreichs zu sprechen. Diese hatten während des Zweiten Weltkriegs unter anderem auch Dresden in Schutt und Asche gelegt. Orosz war nach Großbritannien gereist, um eine Ausstellung im Londoner Verkehrsmuseum zu eröffnen.
© DNN-Online, 08.09.2010, 09:41 Uhr
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