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Tempeltanz und Rathausschmaus: Interkulturelle Tage feiern Jubiläum
Dresden. „Zusammenhalten - Zukunft gewinnen" lautetet das Motto der 20. Interkulturellen Tage in Dresden. Vom 19. September bis zum 3. Oktober laden die beteiligten Vereine und Organisatoren zu einer Begegnung der Kulturen. Asad Mamedow, Geschäftsführer des Ausländerrats Dresden hofft auf eine rege Resonanz der Dresdner Bürger. „Jetzt, wo Thilo Sarrazins provokante Thesen soviel Anklang gefunden haben, müssen wir zeigen, dass die Dresdner zusammenhalten", nahm er die bundesweite Debatte um Sarrazins Buch bei Vorstellung des Programms zum Anlass und lud zu einem interkulturellen Dialog ein.
Die Interkulturellen Tage stehen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). „Ich wünsche mir viele offene, tolerante und begeisterte Menschen. Dresden wäre nicht Dresden ohne die Anregungen aus anderen Kulturen, die diese Stadt immer geprägt haben", lobte Orosz im Vorfeld die kulturelle Bereicherung der Dresdner mit Migrationshintergrund.
Zusammen sind es 59 Migrantenvereine, Institutionen, Religionsstätten und weitere Gruppen, die das vielfältige Programm organisieren. 77 Veranstaltungen stehen insgesamt auf dem Plan. Uta Krause, die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Stadt, möchte die Tage nutzen, um auf breiter öffentlicher Basis für einen interkulturellen Dialog zu werben. Hierzu präsentierte sie im Vorfeld einige Höhepunkte des Programms. Eine Diskussion zum Thema „Feindbild im Kopf ? Islam in den Medien" wird im Johannstädter Kulturtreff stattfinden. Die Moschee an der Hühndorfer Straße wird zu besichtigen sein, über die Förderung der Herkunftssprache bei Kindern mit Migrationshintergrund wird debattiert und Massum Faryar, der Dresdner Stadtschreiber, philosophiert über die Bedeutung der kulturellen Wurzeln. Krause ist mit der Dresdner Integrationsarbeit weitgehend zufrieden: „Es gibt immer noch Punkte, die zu verbessern sind. Die soziale Teilhabe bei diesem Thema ist eine Chance für alle Dresdner." Die Stadt Dresden setzt seit 2009 das Integrationskonzept in Zusammenarbeit mit Dresdner Migranten um und will eine kulturelle Öffnung erzielen. Orosz teilte in Bezug auf den 20. Geburtstag der Veranstaltung mit: „Eine Stadt wie Dresden verfolgt einen Anspruch auf Niveau bei der Lebensqualität." Hierzu gehöre auch ein verständnisvolles Zusammenleben aller Kulturen, so Orosz. Offiziell werden die Tage am 19. September im Plenarsaal des Rathauses im Beisein der Oberbürgermeisterin eröffnet. Im Vorfeld lädt die Stadtverwaltung zum Interkulturellen Ratsschmaus vor der Goldenen Pforte ein. Hier erwarten die Besucher internationale Köstlichkeiten und Gespräche rund um das Thema Integration.
Die Interkulturellen Tage stehen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). „Ich wünsche mir viele offene, tolerante und begeisterte Menschen. Dresden wäre nicht Dresden ohne die Anregungen aus anderen Kulturen, die diese Stadt immer geprägt haben", lobte Orosz im Vorfeld die kulturelle Bereicherung der Dresdner mit Migrationshintergrund.
© DNN-Online, 10.09.2010, 15:24 Uhr
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