Fußball Regionalliga
Testspiele gegen RB Leipzig abgesagt: 1860 München und Nürnberg machen Rückzieher
Leipzig. Fußball ohne Fans ist wie eine Playboy-Ausgabe ohne Bilder. Zuweilen treibt das Zutun der Fans aber seltsame Blüten - siehe die Flut an Spielabsagen in Sachen RB Leipzig. Für RB gilt: Sie woll'n doch nur spielen. Für manche Fans gilt: Nicht gegen uns!
Sommer 2011: und spielen gegeneinander. Der Anhang beider Teams fürchtet die Red-Bull-Dose wie der Teufel das Weihwasser. Die Vorstände knicken ein.
Juli 2012: Aue-Fans hatten einen empörten Brief ans Präsidium geschrieben. Das knickt ein.
September 2012: , werden kurz vor knapp wortbrüchig. Grund: Siehe oben.
Fans machten Druck auf Vereinsspitze
In Reihen von RB fragt man sich, was eigentlich bei einem Leipziger Aufstieg und einem Treffen mit den Offenbachern in Liga 3 passiert: Schlüpft der OFC dann auch nicht in die Turnhose?
Weil die Nummer peinlich wird, prüfen die Männer um Red-Bull-Fußballchef Ralf Rangnick, 54, kommende Test-Gegner auf Herz, Nieren - und Fans. Alsdann werden Spiele gegen die U23 des 1. FC Nürnberg (19. Januar) und jene von 1860 München (2. Februar) ausgemacht.
Nach exklusiven LVZ-Informationen sagte Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader, 44, am Freitag ab. Die Nürnberger Ultras hatten Druck auf Bader gemacht. Auch 1860 München teilte jetzt mit, dass man nach Fan-Protesten von einem Spiel gegen das Team von Trainer Alexander Zorniger, 45, absehen muss. Tenor der Münchner Ultras: Gegen einen von Red Bull finanzierten Club spielt ein anständiger Verein nicht. Dazu muss man wissen, dass die hochanständigen Sechziger nur deshalb noch unter den Lebenden weilen, weil ein Scheich viele Millionen Euro investiert hat.
RB sucht Ersatzgegner
RB Leipzig bestätigte am Samstag auch offiziell die beiden Spielabsagen. Via Twitter teilte der Verein mit, dass man die Rückzieher der beiden Klubs "zur Kenntnis" nehme. Für den 19. Januar werde derzeit noch ein neuer Gegner gesucht. Am 2. Februar tritt das Team von Alexander Zorniger statt gegen 1860 München gegen den Bayern-Regionalligisten TSV Buchbach am Cottaweg an. Nach Angaben des Vereins war die Absage der Münchner bereits in der vergangenen Woche eingegangen.
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Foto: GEPA Pictures
Alexander Zorniger und sein Team müssen sich neue Testspielgegner suchen. Die U23-Mannschaften von 1860 München und dem 1. FC Nürnberg sagten ihre Partien gegen RB Leipzig ab.
Sommer 2011: und spielen gegeneinander. Der Anhang beider Teams fürchtet die Red-Bull-Dose wie der Teufel das Weihwasser. Die Vorstände knicken ein.
Juli 2012: Aue-Fans hatten einen empörten Brief ans Präsidium geschrieben. Das knickt ein.
September 2012: , werden kurz vor knapp wortbrüchig. Grund: Siehe oben.
Fans machten Druck auf Vereinsspitze
In Reihen von RB fragt man sich, was eigentlich bei einem Leipziger Aufstieg und einem Treffen mit den Offenbachern in Liga 3 passiert: Schlüpft der OFC dann auch nicht in die Turnhose?
Weil die Nummer peinlich wird, prüfen die Männer um Red-Bull-Fußballchef Ralf Rangnick, 54, kommende Test-Gegner auf Herz, Nieren - und Fans. Alsdann werden Spiele gegen die U23 des 1. FC Nürnberg (19. Januar) und jene von 1860 München (2. Februar) ausgemacht.
Nach exklusiven LVZ-Informationen sagte Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader, 44, am Freitag ab. Die Nürnberger Ultras hatten Druck auf Bader gemacht. Auch 1860 München teilte jetzt mit, dass man nach Fan-Protesten von einem Spiel gegen das Team von Trainer Alexander Zorniger, 45, absehen muss. Tenor der Münchner Ultras: Gegen einen von Red Bull finanzierten Club spielt ein anständiger Verein nicht. Dazu muss man wissen, dass die hochanständigen Sechziger nur deshalb noch unter den Lebenden weilen, weil ein Scheich viele Millionen Euro investiert hat.
RB sucht Ersatzgegner
RB Leipzig bestätigte am Samstag auch offiziell die beiden Spielabsagen. Via Twitter teilte der Verein mit, dass man die Rückzieher der beiden Klubs "zur Kenntnis" nehme. Für den 19. Januar werde derzeit noch ein neuer Gegner gesucht. Am 2. Februar tritt das Team von Alexander Zorniger statt gegen 1860 München gegen den Bayern-Regionalligisten TSV Buchbach am Cottaweg an. Nach Angaben des Vereins war die Absage der Münchner bereits in der vergangenen Woche eingegangen.
© DNN-Online, 12.01.2013, 15:56 Uhr
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